Regionspräsidentschaft: Stichwahl in Hemmingen
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Regionspräsidentschaft: Stichwahl in Hemmingen

Die Wahl zur Regionspräsidentin beziehungsweise zum Regionspräsidenten der Region Hannover geht in eine zweite Runde. Im ersten Wahlgang am 13. September 2026 erreichte keine der elf Kandidierenden Personen die erforderliche absolute Mehrheit. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Region Hannover erhielt Eva Bender von der SPD 30,6 Prozent der gültigen Stimmen. Dr. Oliver Junk von der CDU kam mit 22,0 Prozent auf den zweiten Platz.

Damit treten Eva Bender und Dr. Oliver Junk am Sonntag, 27. September 2026, in einer Stichwahl gegeneinander an. Auch die Wahlberechtigten aus Hemmingen sind erneut dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und über die künftige Leitung der Region Hannover mitzuentscheiden.

Eva Bender erreicht im ersten Wahlgang die meisten Stimmen

Eva Bender ging mit 30,6 Prozent als stärkste Kandidatin aus dem ersten Wahlgang hervor. Die SPD-Kandidatin erreichte damit einen Vorsprung von 8,6 Prozentpunkten gegenüber Dr. Oliver Junk. Da ihr Stimmenanteil unter der erforderlichen absoluten Mehrheit von mehr als 50 Prozent blieb, reichte der erste Platz jedoch noch nicht für den Wahlsieg.

Dr. Oliver Junk erhielt 22,0 Prozent der gültigen Stimmen und zog als zweitplatzierter Kandidat ebenfalls in die Stichwahl ein. Der CDU-Politiker ist Jurist und war von 2011 bis 2021 Oberbürgermeister der Stadt Goslar. Am 27. September entscheidet sich, wer von beiden die Regionsverwaltung künftig leiten und die Region Hannover politisch vertreten wird.

Wer hat den ersten Wahlgang zur Regionspräsidentschaft gewonnen?

Eva Bender von der SPD erreichte am 13. September 2026 mit 30,6 Prozent die meisten Stimmen. Da sie keine absolute Mehrheit erzielte, tritt sie in einer Stichwahl gegen Dr. Oliver Junk von der CDU an.

Elf Kandidierende standen zur Wahl

Das Bewerberfeld für die Regionspräsidentschaft war im ersten Wahlgang besonders groß. Insgesamt kandidierten elf Personen für das höchste politische Amt der Region Hannover. Neben den beiden Erstplatzierten bewarben sich Kandidierende der Grünen, der FDP, der AfD, der Linken, der Piraten, der Hannoveraner, von Volt, der PARTEI und der Freien Wähler um die Nachfolge des bisherigen Regionspräsidenten.

Auf dem dritten Platz landete Sinja Münzberg von Bündnis 90/Die Grünen mit 17,6 Prozent. Nicolas Lehrke von der AfD erreichte 15,0 Prozent. Mizgin Çiftçi von der Linken kam auf 6,9 Prozent. Die weiteren sechs Kandidierenden erhielten jeweils weniger als drei Prozent der gültigen Stimmen.

Da keine Kandidierende Person mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte, sieht das niedersächsische Kommunalwahlrecht eine Stichwahl zwischen den beiden Personen mit den höchsten Stimmenanteilen vor. Die Ergebnisse der übrigen Kandidierenden beeinflussen die neue Abstimmung nicht unmittelbar.

Warum findet eine Stichwahl statt?

Eine Stichwahl ist erforderlich, weil im ersten Wahlgang niemand mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhalten hat. Deshalb treten die beiden Erstplatzierten Eva Bender und Dr. Oliver Junk erneut an.

Stichwahl am 27. September 2026

Am Sonntag, 27. September 2026, stehen nur noch zwei Namen auf dem Stimmzettel. Die Wahlberechtigten entscheiden unmittelbar zwischen den beiden Personen, die im ersten Wahlgang die höchsten Stimmenanteile erreicht haben:

  • Eva Bender, SPD
  • Dr. Oliver Junk, CDU

Bei der Stichwahl gewinnt die Person, die mehr gültige Stimmen erhält. Eine absolute Mehrheit aller Wahlberechtigten ist nicht erforderlich. Ausschlaggebend ist ausschließlich das Verhältnis der am 27. September gültig abgegebenen Stimmen. Deshalb beginnt die Entscheidung zwischen Eva Bender und Dr. Oliver Junk trotz des Vorsprungs aus dem ersten Wahlgang erneut bei null.

Die Stimmabgabe ist grundsätzlich wieder im zuständigen Wahllokal möglich. Wer am Wahltag verhindert ist oder nicht persönlich im Wahllokal wählen möchte, kann die Möglichkeiten der Briefwahl nutzen. Verbindliche Angaben zur Beantragung der Unterlagen, zu Fristen und zur Stimmabgabe veröffentlicht die Stadt Hemmingen über ihre offiziellen Informationswege.

Wer tritt bei der Stichwahl zur Regionspräsidentschaft an?

Bei der Stichwahl am 27. September 2026 treten Eva Bender von der SPD und Dr. Oliver Junk von der CDU gegeneinander an. Wer die meisten gültigen Stimmen erhält, gewinnt die Wahl.

Hemmingen entscheidet erneut über die Regionsspitze

Die Wahl zur Regionspräsidentschaft betrifft alle Menschen mit Wahlrecht in den 21 Städten und Gemeinden der Region Hannover. Dazu gehört auch die Stadt Hemmingen mit ihren sieben Stadtteilen Arnum, Devese, Harkenbleck, Hemmingen-Westerfeld, Hiddestorf, Ohlendorf und Wilkenburg. Die dort abgegebenen Stimmen fließen gemeinsam mit den Ergebnissen aus allen anderen regionsangehörigen Kommunen in das Gesamtergebnis ein.

Die Entscheidung hat für Hemmingen unmittelbare Bedeutung. Viele Aufgaben der Region berühren den Alltag der Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort. Dazu zählen beispielsweise der öffentliche Personennahverkehr, die soziale Infrastruktur, die Gesundheitsversorgung, die regionale Raumplanung, Berufsschulen, Förderschulen, Klimaschutz und Teile des Rettungswesens. Die Leitung der Regionsverwaltung ist deshalb nicht nur ein Amt für die Landeshauptstadt Hannover, sondern für das gesamte Umland.

Wer bereits am 13. September an der Kommunalwahl teilgenommen hat, muss für die Stichwahl erneut abstimmen. Die Stimme aus dem ersten Wahlgang wird nicht übertragen. Nur die am 27. September abgegebenen gültigen Stimmen entscheiden darüber, wer das Amt übernimmt.

Dürfen die Menschen in Hemmingen an der Stichwahl teilnehmen?

Ja. Wahlberechtigte aus allen Hemminger Stadtteilen können am 27. September 2026 erneut abstimmen. Hemmingen gehört zur Region Hannover und beteiligt sich damit an der Wahl ihrer politischen und administrativen Spitze.

Was macht die Regionspräsidentin oder der Regionspräsident?

Die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident nimmt innerhalb der Region Hannover eine besondere Doppelrolle ein. Die direkt gewählte Person vertritt die Region nach außen, gestaltet politische Schwerpunkte und leitet gleichzeitig die Regionsverwaltung. Darüber hinaus gehört sie der Regionsversammlung als stimmberechtigtes Mitglied an. Die Amtszeit beträgt nach der Wahl acht Jahre.

Die Region Hannover erfüllt Aufgaben, die über die Zuständigkeit einzelner Städte und Gemeinden hinausgehen. Sie organisiert und koordiniert Leistungen, die für die Landeshauptstadt und das Umland gemeinsam geplant werden müssen. Dazu gehören unter anderem der öffentliche Nahverkehr, regionale Verkehrs- und Entwicklungsplanung, soziale Hilfen, Gesundheitsaufgaben, Wirtschaftsförderung, Umwelt- und Klimaschutz sowie die Trägerschaft verschiedener Schulen.

Entscheidungen der Regionsverwaltung können daher auch Projekte und Angebote in Hemmingen beeinflussen. Die Stichwahl bestimmt, wer diese Verwaltung führt, politische Vorhaben vorbereitet und die Region in den kommenden Jahren gegenüber Kommunen, Land, Bund und weiteren Institutionen vertritt.

Warum ist die Regionspräsidentschaft für Hemmingen wichtig?

Die Region Hannover übernimmt zahlreiche überörtliche Aufgaben, die Hemmingen direkt betreffen. Dazu zählen öffentlicher Nahverkehr, soziale Leistungen, Gesundheitsversorgung, Schulen, Rettungswesen und regionale Planung.

Hohe Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang

In der Region Hannover waren bei der Kommunalwahl rund 888.000 Menschen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag regionsweit bei rund 64,5 Prozent. Damit beteiligten sich deutlich mehr Wahlberechtigte als bei der Kommunalwahl 2021. Die Wahl der Regionsspitze fand gemeinsam mit weiteren kommunalen Abstimmungen statt.

Bei einer Stichwahl steht nur noch die Entscheidung zwischen zwei Personen im Mittelpunkt. Frühere Stichwahlen zeigen, dass sich die Beteiligung im Vergleich zu einem umfangreichen allgemeinen Kommunalwahltag verändern kann. Für das Ergebnis spielt die absolute Zahl der Wahlberechtigten jedoch keine Rolle: Entscheidend ist, wer unter den gültig abgegebenen Stimmen die Mehrheit erreicht.

Wie hoch die Wahlbeteiligung in Hemmingen und in der gesamten Region am 27. September sein wird, steht erst nach Schließung der Wahllokale und Abschluss der Auszählung fest. Das vorläufige Ergebnis wird anschließend über die offiziellen Wahlseiten veröffentlicht.

Wie hoch war die Wahlbeteiligung in der Region Hannover?

Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 beteiligten sich regionsweit rund 64,5 Prozent der Wahlberechtigten. Insgesamt waren etwa 888.000 Menschen zur Stimmabgabe berechtigt.

Am 27. September werden die Stimmen neu gezählt

Eva Bender geht aufgrund ihres Ergebnisses von 30,6 Prozent mit einem Vorsprung aus dem ersten Wahlgang in die Stichwahl. Dr. Oliver Junk erreichte 22,0 Prozent. Diese Zahlen beschreiben jedoch nur die Ausgangslage. Die Stichwahl ist eine eigenständige Abstimmung, bei der beide Kandidierenden erneut um jede Stimme werben müssen.

Die Wählerinnen und Wähler, die im ersten Wahlgang für eine andere Kandidierende Person gestimmt oder nicht an der Wahl teilgenommen haben, können sich am 27. September ebenfalls zwischen Eva Bender und Dr. Oliver Junk entscheiden. Dadurch kann sich das Stimmenverhältnis gegenüber dem ersten Wahlgang deutlich verändern.

Für die Wahlberechtigten in Hemmingen bedeutet das: Am 27. September erneut die Stimme abgeben. Das Ergebnis entscheidet darüber, wer die Region Hannover in den kommenden acht Jahren politisch repräsentiert und die Regionsverwaltung leitet.

Die ausführlichen Zahlen des ersten Wahlgangs können in der offiziellen Ergebnispräsentation der Region Hannover eingesehen werden.

Häufige Fragen zur Stichwahl in Hemmingen

Wann findet die Stichwahl statt?

Die Stichwahl zur Regionspräsidentschaft findet am Sonntag, 27. September 2026, statt.

Wer steht bei der Stichwahl zur Auswahl?

Zur Wahl stehen Eva Bender von der SPD und Dr. Oliver Junk von der CDU.

Warum reichte das Ergebnis vom 13. September nicht aus?

Keine kandidierende Person erreichte mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen. Deshalb ist eine Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten erforderlich.

Wer darf in Hemmingen an der Stichwahl teilnehmen?

Teilnehmen dürfen alle Personen, die für die Wahl der Regionspräsidentin beziehungsweise des Regionspräsidenten wahlberechtigt sind und im Wählerverzeichnis geführt werden.

Muss ich erneut wählen, wenn ich am ersten Wahlgang teilgenommen habe?

Ja. Die Stichwahl ist eine neue Abstimmung. Stimmen aus dem ersten Wahlgang werden nicht übernommen.

Gewinnt bei der Stichwahl automatisch die Person mit mehr als 50 Prozent?

Gewählt ist die Person, die von den beiden Kandidierenden die meisten gültigen Stimmen erhält. Da nur zwei Personen antreten, entspricht dies grundsätzlich der Mehrheit der gültigen Stimmen.

Kann bei der Stichwahl per Brief gewählt werden?

Ja, eine Stimmabgabe per Briefwahl ist möglich. Maßgeblich sind die aktuellen Hinweise und Fristen der Stadt Hemmingen.

Welche Amtszeit hat die neue Regionspräsidentin oder der neue Regionspräsident?

Die bei der Stichwahl gewählte Person übernimmt das Amt für eine Amtszeit von acht Jahren.

Wann wird das Ergebnis veröffentlicht?

Nach der Schließung der Wahllokale beginnt die Auszählung. Das vorläufige Ergebnis wird veröffentlicht, sobald die eingegangenen Schnellmeldungen ausgewertet worden sind.

Wo sind die offiziellen Wahlergebnisse zu finden?

Die offiziellen Zahlen veröffentlicht die Region Hannover in ihrer digitalen Ergebnispräsentation. Dort können die Ergebnisse und der Stand der Auszählung eingesehen werden.